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Hammelburg war im Mittelalter die zweitgrößte Stadt nach Fulda im gesamten Rhönbereich und darüber hinaus. Gleichzeitig war sie auch ein Zentrum des Handels. Nach Verleihung des Marktrechts war dafür ein größerer Platz nötig, um materielle Güter kaufen und verkaufen zu können. Dieser befand sich schon immer neben dem 1526 – 1529 erbauten Rathaus und war auch Zentrum des städtischen Lebens. Offensichtlich reichte der ca. 3.500 m² große Platz nicht aus und verschiedene Gewerbe wurden auf eigene Plätze ausgelagert. Heute noch existieren als Bezeichnungen „Viehmarkt“ und „Buttenmarkt“ in der Stadt.
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Der Marktplatz von Hammelburg nach einer Uraufnahme aus dem Jahre 1847. Die Nordseite war vor dem Stadtbrand mit 8 Anwesen stark gegliedert. An der Ostseite gab es damals – so wie auch heute, 2 Häuser. Die Westseite ist heute noch in etwa genau so bebaut. An der Südseite wurde aus den Anwesen 16, 17 und 18 ein Gebäude errichtet. |
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Der Bereich um den Marktplatz in einer Luftaufnahme aus dem Jahre 1958 (die Kirche wird gerade erweitert). Foto Archiv Kirchner |
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Aufnahme einige Jahre später (nach 1959), das „Hammelburger Kaufhaus“ ist schon gebaut. Foto Archiv Kirchner |
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